Die 4A der Naturpark Mittelschule Emmersdorf wartete gespannt auf den beginnenden Workshop. Aktueller denn je betreffen uns nachhaltige Ernährungsweisen, Globalität und ethische Dimensionen, die mit dem Konsum jeder einzelnen Verbraucherin und jedes einzelnen Verbrauchers zusammenhängen.
Nach einer spielerischen Einführung darüber, wie sich die Weltbevölkerung verteilt und woher typische Lebensmittel eigentlich stammen, wurde eine assoziative Übung durchgeführt. Diese sollte symbolisch verdeutlichen, wie sich die Nahrungsverteilung im Verhältnis zur Klassengröße aufteilen müsste. Es war erstaunlich zu bemerken, dass eigentlich für 23 Schülerinnen und Schüler auf der Welt Essen produziert wird, dieses jedoch für knapp 30 Menschen reichen würde, da die Verteilung von Lebensmitteln weltweit sehr ungerecht erfolgt.
In der intensiven Workshopphase durften sich die Jugendlichen bei der Zubereitung von Hummus ausprobieren. Außerdem lernten sie den Wocheneinkauf und die Zutaten verschiedener Familien aus der Welt, etwa aus Indien, Mexiko oder China, kennen und führten ein Zuordnungsspiel durch. Zusätzlich ordneten sie haushaltstypische Speisen danach, wie viel Wasser bis zur Herstellung, Produktion und zum fertigen Konsum benötigt wird. Dabei war besonders erstaunlich, dass für 1 kg Fleisch rund 50 Badewannen Wasser von der Zucht bis zum fertigen Konsum benötigt werden.



